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REINE PRÄZISION

Neue Apparate erfordern immer eine Menge Planung. Hier nicht die Übersicht zu verlieren ist eine der größten Herausforderungen sowohl für Auftraggeber als auch Auftragnehmer. Um schnell einen Überblick über die Dimensionen eines Projektes zu bekommen, bieten wir zwei leicht zu bedienende Hilfsmittel an.

Es gilt zu beachten, dass die Ergebnisse der Rechner lediglich einen Überblick verschaffen sollen. Die tatsächliche Ausführung kann von den hier berechneten Werten abweichen.

Kesselformel

Die Kesselformel erklärt

Berechnung der Wandstärke eines druckbeaufschlagten Zylinders in Abhängigkeit von Durchmesser, Druck, Temperatur und Werkstoff.

Beispiel 1:

Behälter aus Werkstoff 1.4571 mit folgenden Daten:

S = Da · P + c
20 · K · v + p
S

s

=

erforderliche Wandstärke [mm]

Da

=

1000 mm

p

=

6 bar

K/S bei 200 °C

=

130,6 n/mm²

v

=

0,85

c

=

0 mm

S = 1000 · 6 + 0 = 2,7 mm
20 · 130,6 · 0,85 + 6

Die erforderliche Wandstärke beträgt 2,7 mm.

(Diese Berechnungen sind beispielhaft zu verwenden und nicht verbindlich)

Da

=

Außendurchmesser des Zylinders [mm]

p

K/S

=

=

Druck [bar]

Festigkeitskennwert z.B.: zulässige Berechnungsspannung in Abhängigkeit der Temperatur [N / mm²]

Beispiel 2:

Behälter aus Werkstoff 1.0425 mit folgenden Daten:

v

c

=

=

Schweißnahtfaktor; typischerweise v = 0,85

Korrosions- bzw. Toleranzzuschlag [mm]

Da

p

=

=

1200 mm

8 bar

Typische Werte K/S

K/S bei 300 °C

v

=

=

115,3 n/mm²

0,85

Werkstoff

K/S [N/mm²]

20 °C

100 °C

150 °C

200 °C

250 °C

300 °C

c

=

1,2 mm

Cr-Ni Stahl

z.B.: 1.4571

 

173,3

 

145,3

 

137,3

 

130,6

 

124,0

 

116,6

S = 1200 · 8 + 1,2 = 6,1 mm
20 · 115,3 · 0,85 + 8

C-Stahl

z.B.: 1.0425

(HII Kesselblech)

 

176,6

 

 

160,6

 

 

148,6

 

 

136,6

 

 

123,3

 

 

115,3

 

Alle Angaben ohne Gewähr

Die erforderliche Wandstärke beträgt 6,1 mm.

(Diese Berechnungen sind beispielhaft zu verwenden und nicht verbindlich)

Volumenberechnung Behälter

Bedienung Volumenberechnung der Behälter

  1. Wählen Sie die Form des "oberen Bodens" und füllen Sie nur die Felder mit weißem Hintergrund aus (bei "Klöpperform" oder "Gerade" ist nichts auszufüllen).
  2. Wählen Sie die Form des "unteren Bodens" und füllen Sie nur die Felder mit weißem Hintergrund aus (bei "Klöpperform" oder "Gerade" ist nichts auszufüllen).
  3. Füllen Sie bei "Behälter" nur die Felder mit weißem Hintergrund aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Volumenberechnung.

 

Um eine überschlägige Berechnung eines Behälters zu erhalten ist viel "rumrechnen" notwendig.

Mit unserem Berechnungsinterface haben wir ein Werkzeug geschaffen, mit dem sich Volumen schnell überschlagsmäßig berechnen lassen.

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